Freitag, 31. Juli 2009

Obama erhöht die Tabaksteuer

In den USA sind die Raucher sauer, Obama hat die Tabaksteuer erhöht.
Die Tabaksteuer wurde erhöht auf 39Cent pro Packung, das sind 1,01 Dollar. In Amerika kostet die Schachtel jetzt 5-6 Dollar.
Und das Problem daran ist, das in Amerika meist die Armen rauchen, weniger die Reichen.
Vorallem die Raucher dürfen meist eh nur noch unter freiem Himmel rauchen, so werden sie auch noch vom Staat zur Kasse gebeten.

Die Gegner von Barack Obama wittern eine Chance auf einen Angriff, denn er habe damals versprochen genau das nicht zu tun. Auch die Tabakindustrie nutzt dieses Argument: Die Mehrzahl der Raucher in den USA sei doch arm und könne sich Steuererhöhungen am wenigsten leisten, empört sich Tommy Payne, Vizepräsident des Tabakkonzerns Reynolds American.

Nach einer Untersuchung des Instituts Gallup rauchen in den USA tatsächlich vor allem die Armen und kaum mehr die Reichen. 34 Prozent der US-Bürger mit einem Jahreseinkommen zwischen 6.000 und12.000 Dollar zünden sich regelmäßig eine Zigarette an, aber nur 13 Prozent derer, die mehr als 120.000 Dollar verdienen. Bei den mittleren Einkommensgruppen sind es zwischen 21 und 26 Prozent. Rund 20 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner, etwa 45 Millionen, rauchen.

Früher in alten Hollywoodfilmen rauchten alle, die harten Männer und die verführerischen Frauen. Doch heute ist das Rauchen unter den Reichen gar nicht mehr cool.

Die Ziele die Ziele die mit der Tabaksteuer erreicht werden soll sind einerseits das die Einnahmen des Gesundheitssystems mitbezahlt werden soll und es soll eine neue Krankenversicherung für sozial schwache Kinder finanziert werden.
Und es soll dafür sorgen das mehr Leute das Rauchen aufgeben, denn in den USA sterben jedes Jahr bis zu 400.000 Menschen.
Und wenn dann weniger Leute zur Zigarette greifen, sinken dann auch wieder die Steuereinnahmen.

Ein Experte der US-Gesundheitsbehörde „Centers for Disease Controls“ erklärte der Zeitung „USA Today“, ein Zigarettenpreisanstieg um zehn Prozent führe zu einem vierprozentigen Rückgang des Zigarettenkonsums. Wegen der jüngsten Steuererhöhung werde vermutlich eine Million Raucher aufhören.
German Cigarette Prices Rise

Dienstag, 21. Juli 2009

Rente mit 69?

In einer Modellrechnung hat die Bundesbank eine fiktive Berechnung angestellt, was passieren würde wenn das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre erhöht wird. Damit erntete die Bundesbank von Politikern und Gewerkschaftern scharfe Kritik. Auch wenn die Lebenserwartung weiter steigt muss nicht gleich das Eintrittsalter in die Rente angehoben werden. Dennoch steigt in der Arbeitswelt stetig die Belastung an und gleichzeitig gehen die Krankheitstage aus Angst davor, den Job in einer unsicheren wirtschaftlichen Lage zu verlieren, zurück. Das bedeutet das viele Arbeitnehmer gar nicht bis 65 durchhalten.

Montag, 13. Juli 2009

Quelle Katalog

Haben sie einen Katalog bestellt und keinen bekommen?
Die Maschinen stehen still, die Produktion wurde gestoppt.
Es wurden 50 Millionen als Kredit dem Unternehmen gewährt aber es soll noch kein Cent dort angekommen sein, so können sie nicht weiter produzieren. Mittlerweile wurde auch die zweite Druckerei Prinovis gestoppt, die Produktion geht nicht weiter.

Der grund dafür:
Quelle habe den Druck noch nicht bezahlt. Spätestens am Donnerstag hätte Geld da sein müssen, sagte Rose zu „Focus Online“.

Solange die Überweisung ausbleibe, werde der Katalog zurückgehalten. „Wir machen uns Sorgen, dass wir am Schluss doch auf unseren Rechnungen sitzen bleiben“, sagte Rose dem Portal.

Es soll erst nächste Woche das Geld an die Drucker gehn. Wegen eines Massekredits kann ab Donnerstag gezahlt werden.
Arcandors Quelle Waits For Decision On State Aid

Donnerstag, 9. Juli 2009

Premiere wird zu Sky

Der Pay-TV Sender Premiere hat sich in "Sky" umbenannt. Die Aktionäre stimmten auf der Aktionärsversammlung für die Namensänderung und damit für einen Neuanfang. Der Bezahlsender ist hoch verschuldet und schreibt Verluste trotz der 2,4 Millionen Abonennten. Jetzt soll der Vorstandschef Mark Wiliams das Geschäft in Deutschland bis 2011 sanieren.

Neben der Namensänderung beschlossen die Aktionäre auch eine Kapitalerhöhung von 147 Millionen Euro die für umfangreiche Marketing- und Vertriebmaßnahmen genutzt werden sollen.

Dienstag, 2. Juni 2009

G.M. Pleite - Finanzkrise war nicht die Ursache

Auch wenn die Finanzkrise sicher nicht die finanzielle Lage von General Motors verbessert hat so liegt darin nicht die Ursache für die Insolvenz des Autobauers. Schon lange war der G.M.- Konzern am taumeln und die ganze Welt sah untätig zu. Jahrelang war die Firma immer mal wieder von der Pleite bedroht und schlitterte jedesmal haarscharf an einer Insolvenz vorbei.

Die eigentliche Ursache für das Debakel, die Manager konnten das Unternehmen nicht schnell genug verkleinern um mit den rasanten Umsatzeinbrüchen mitzuhalten. Zwar wurden Mitarbeiter entlassen und mit den Gewerkschaften verhandelt aber G.M. verlor einfach zu schnell seine Marktanteile.

Wenn nun Barack Obama das Unternehmen durch das Konkursverfahren bringen wird, gibt das dem Unternehmen die Möglichkeit zu überleben.

Montag, 18. Mai 2009

München - Ein weiterhin teueres Pflaster

Auch wenn fast überall die Immobilienpreise sinken ist das in München anders. Obwohl man in München bereits astronomische Miet- und Kaufpreise bezahlen muss steigt der Wert der Objekte weiter an. Besonders im Luxusviertel Bogenhausen werden hohe Summen für die wenigen Verkaufsobjekte verlangt. Eine 390 Quadratmeter Dachgeschoss-Wohnung ist in München - Bogenhausen nicht unter 3,9 Millionen Euro zu haben. Aber auch andere Viertel die zentral gelegen sind holen bei den Immobilienpreisen auf. Zu nennen sind dabei vor allem die Neubaugebiete Hirschgarten und Ackermannbogen. Hier wirkt sich gerade das große Angebot an Eigentumswohnungen positiv auf den Preis aus. Besonders viele internationale Kunden haben Interesse an Immobilien in der Region München.

Auch weiterhin geht man in der Region München von steigenden Mietpreisen aus. Der Grund, es fehlt einfach an Wohnungen, bis 2025 sollen in der ganzen Region fast 300.000 Wohungen fehlen. Die Mieter werden das mit gesalzenen Rechnungen und Mieterhöhungen zu spüren bekommen. Von Immobilienkrise ist in München also nicht einmal der Hauch einer Spur zu erkennen.

Die Armutsverteilung in Deutschland

Zum ersten mal wurde ein Bericht veröffentlicht in dem die Armutsgefährdungsqoute für einzelne Regionen berechnet wurde. Wer unter 60% des Einkommensdurschnitts der deutschen Bevölkerung zur Verfügung hat, wird dazu gezählt. Erfreulich niedrig ist dies Quote mit 10,0% in Baden Württemberg und 11,0% in Bayern. Ganz hinten liegt ein ostdeutsches Bundesland, nämlich Mecklenburg-Vorpommern mit 24,3% der Menschen die gegen die Armut kämpfen.

Die Daten, die für diese Studie erhoben wurden sind allerdings schon aus dem Jahre 2007. Trotzdem zeigt sich noch eine gewaltige Lücke die zwischen den ostdeutschen und den westdeutschen Bundesländern klafft. Damit zeigt sich auch wie sozial zerissen die Bundesrepublik wirklich ist. Die Studio wurde vom gemeinnützigen Verband "Der Paritätische Gesamtverband" veröffentlicht.