Auch wenn die Finanzkrise sicher nicht die finanzielle Lage von General Motors verbessert hat so liegt darin nicht die Ursache für die Insolvenz des Autobauers. Schon lange war der G.M.- Konzern am taumeln und die ganze Welt sah untätig zu. Jahrelang war die Firma immer mal wieder von der Pleite bedroht und schlitterte jedesmal haarscharf an einer Insolvenz vorbei.
Die eigentliche Ursache für das Debakel, die Manager konnten das Unternehmen nicht schnell genug verkleinern um mit den rasanten Umsatzeinbrüchen mitzuhalten. Zwar wurden Mitarbeiter entlassen und mit den Gewerkschaften verhandelt aber G.M. verlor einfach zu schnell seine Marktanteile.
Wenn nun Barack Obama das Unternehmen durch das Konkursverfahren bringen wird, gibt das dem Unternehmen die Möglichkeit zu überleben.
Dienstag, 2. Juni 2009
Montag, 18. Mai 2009
München - Ein weiterhin teueres Pflaster
Auch wenn fast überall die Immobilienpreise sinken ist das in München anders. Obwohl man in München bereits astronomische Miet- und Kaufpreise bezahlen muss steigt der Wert der Objekte weiter an. Besonders im Luxusviertel Bogenhausen werden hohe Summen für die wenigen Verkaufsobjekte verlangt. Eine 390 Quadratmeter Dachgeschoss-Wohnung ist in München - Bogenhausen nicht unter 3,9 Millionen Euro zu haben. Aber auch andere Viertel die zentral gelegen sind holen bei den Immobilienpreisen auf. Zu nennen sind dabei vor allem die Neubaugebiete Hirschgarten und Ackermannbogen. Hier wirkt sich gerade das große Angebot an Eigentumswohnungen positiv auf den Preis aus. Besonders viele internationale Kunden haben Interesse an Immobilien in der Region München.
Auch weiterhin geht man in der Region München von steigenden Mietpreisen aus. Der Grund, es fehlt einfach an Wohnungen, bis 2025 sollen in der ganzen Region fast 300.000 Wohungen fehlen. Die Mieter werden das mit gesalzenen Rechnungen und Mieterhöhungen zu spüren bekommen. Von Immobilienkrise ist in München also nicht einmal der Hauch einer Spur zu erkennen.
Auch weiterhin geht man in der Region München von steigenden Mietpreisen aus. Der Grund, es fehlt einfach an Wohnungen, bis 2025 sollen in der ganzen Region fast 300.000 Wohungen fehlen. Die Mieter werden das mit gesalzenen Rechnungen und Mieterhöhungen zu spüren bekommen. Von Immobilienkrise ist in München also nicht einmal der Hauch einer Spur zu erkennen.
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Die Armutsverteilung in Deutschland
Zum ersten mal wurde ein Bericht veröffentlicht in dem die Armutsgefährdungsqoute für einzelne Regionen berechnet wurde. Wer unter 60% des Einkommensdurschnitts der deutschen Bevölkerung zur Verfügung hat, wird dazu gezählt. Erfreulich niedrig ist dies Quote mit 10,0% in Baden Württemberg und 11,0% in Bayern. Ganz hinten liegt ein ostdeutsches Bundesland, nämlich Mecklenburg-Vorpommern mit 24,3% der Menschen die gegen die Armut kämpfen.
Die Daten, die für diese Studie erhoben wurden sind allerdings schon aus dem Jahre 2007. Trotzdem zeigt sich noch eine gewaltige Lücke die zwischen den ostdeutschen und den westdeutschen Bundesländern klafft. Damit zeigt sich auch wie sozial zerissen die Bundesrepublik wirklich ist. Die Studio wurde vom gemeinnützigen Verband "Der Paritätische Gesamtverband" veröffentlicht.
Die Daten, die für diese Studie erhoben wurden sind allerdings schon aus dem Jahre 2007. Trotzdem zeigt sich noch eine gewaltige Lücke die zwischen den ostdeutschen und den westdeutschen Bundesländern klafft. Damit zeigt sich auch wie sozial zerissen die Bundesrepublik wirklich ist. Die Studio wurde vom gemeinnützigen Verband "Der Paritätische Gesamtverband" veröffentlicht.
Dienstag, 21. April 2009
Bad Bank Modell: Bundesregierung will Banken von Schrottpapieren befreien
Das Konzept für ein deutsches Bad-Bank-Modell wird konkreter. Die deutsche Bundesregierung will den angeschlagenen Banken helfen indem sie ihnen hilft faule Papiere los zu werden. Bis Mitte Mai wird jetzt an einem konkreten Vorschlag gearbeitet.
Dabei soll es Banken erlaubt werden faule Kredite in eine Zweckgesellschaft auszugliedern und dadurch die Bilanzen zu "bereinigen". Derzeit müssen die Banken ständig ihre Schrottpapiere abwerten. Dadurch fehlt den Banken das Vertrauen untereinander was zu einer geringen Liquidität führt. Dadurch wird die Finanzkrise immer mehr zu einer Wirtschaftskrise. Den auch für Unternehmen wird es immer schwieriger an Kredite zu kommen. Ohne Kredite aber ist ein Wirtschaftswachstum nicht denkbar.
Die Bankenaufsicht BaFin bewertet die hohe der Schrottpapiere im Besitz der Banken derzeit mit 250 Millarden Euro. Weitere Papiere im Wert von rund 600 Milliarden Euro mussten extrem abgewertet werden. In einer Arbeitsgruppe wird jetzt das Konzept erarbeitet um den Banken diese faulen Papiere abzunehmen und damit die Kreditvergabe anzukurbeln und die Wirtschaft zu beleben.
Dabei soll es Banken erlaubt werden faule Kredite in eine Zweckgesellschaft auszugliedern und dadurch die Bilanzen zu "bereinigen". Derzeit müssen die Banken ständig ihre Schrottpapiere abwerten. Dadurch fehlt den Banken das Vertrauen untereinander was zu einer geringen Liquidität führt. Dadurch wird die Finanzkrise immer mehr zu einer Wirtschaftskrise. Den auch für Unternehmen wird es immer schwieriger an Kredite zu kommen. Ohne Kredite aber ist ein Wirtschaftswachstum nicht denkbar.
Die Bankenaufsicht BaFin bewertet die hohe der Schrottpapiere im Besitz der Banken derzeit mit 250 Millarden Euro. Weitere Papiere im Wert von rund 600 Milliarden Euro mussten extrem abgewertet werden. In einer Arbeitsgruppe wird jetzt das Konzept erarbeitet um den Banken diese faulen Papiere abzunehmen und damit die Kreditvergabe anzukurbeln und die Wirtschaft zu beleben.
Montag, 20. April 2009
Jetzt investieren und ein Vermögen verdienen?
Es klingt einfach: Die Grundformel für den Börsenerfolg lautet günstig kaufen und teuer verkaufen. Doch wie findet man den richtigen Ein- und Ausstiegspunkt für sein Investment? Und vorallem sollte man nicht gerade jetzt Geld an der Börse investieren wenn die ganze (Medien-) welt nur noch ein Thema kennt: die Finanzkrise. Diese Frage ist natürlich nicht pauschaul zu beantworten. Tatsache ist aber auch, dass man derzeit Aktien von grundsoliden Firmen für wenig Geld ergattern kann. Natürlich können die Aktienkurse durchaus noch tiefer fallen, aber für langfristige und ruhige Anleger bieten sich derzeit ungeahnte Chancen und Möglichkeiten die man sich nicht entgehen lassen darf. Dennoch muss vor einem Investment natürlich immer eine Risikoabschätzung getroffen werden und man muss es verkraften können sein Geld zu verlieren. Nur wer verlieren kann wird an der Börse gewinnen.
Bank of America mit Milliardengewinn
Nach überraschen positiven Geschäftszahlen von den US-Banken Goldman Sachs, Citigroup und JP Morgan, meldet nun auch die große Bank of America einen Milliardengewinn. Im ersten Quartal hat die Bank einen Gewinn von 2,8 Milliarde Dollar eingefahren. Dennoch wird vor den Gefahren des Kreditgschäfts gewarnt. Bei der Bank of America geht man zunächst von Verschlechterung der Lage aus bevor eine Verbesserung eintreten wird.
Bei den Geldhäusern wächst die Angst vor den Auswirkungen der Krise und die Sorge vor faulen Krediten. Aber fast zwei Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise regt sich auch Hoffnung, dass es bald wieder aufwärts gehen wird.
Bei den Geldhäusern wächst die Angst vor den Auswirkungen der Krise und die Sorge vor faulen Krediten. Aber fast zwei Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise regt sich auch Hoffnung, dass es bald wieder aufwärts gehen wird.
Mittwoch, 8. April 2009
Mögliche Entlassungen bei Daimler
Konzernchef Dieter Zetsche kündigte auf einer Aktionärsversammlung möglicherweiße bald nicht einmal mehr vor Entlassungen zurück zu schrecken. Daimler möchte alleine in deutschen Standorten die Personalkosten um zwei Millarden Euro senken.
Betriebsbediengte Kündingen sind dank eines Vertrages zwar bis 2011 eigentlich nicht möglich. Dennoch ist aufgrund der schweren Wirtschaftslage durchaus möglich, dass der Vertrag gekündigt wird.
Aber auch für die Aktionäre sieht es nicht gut aus. Seit der letzten Hauptversammlung vor einem Jahr ist der Aktienkurs um 55 Prozent gesunken. Und auch im ersten Quartal 2009 rechnet Daimler mit tiefroten Verlustzahlen. Vergessen scheint der kurzfristige, silberne Hoffnungsschweif am Horizont nachdem der Staatsfond aus Abu Dhabi bei Daimler eingestiegen ist.
Um langfristig erfolgreich zu bleiben wird es keine andere Möglichkeit geben als sich um 180 Grad zu drehen und endlich umweltfreundliche und treibstoffsparende Autos zu entwickeln, die sich jeder leisten kann. Die Abwrackprämie jedenfalls ist an Daimler fast komplett vorüber gegangen.
Betriebsbediengte Kündingen sind dank eines Vertrages zwar bis 2011 eigentlich nicht möglich. Dennoch ist aufgrund der schweren Wirtschaftslage durchaus möglich, dass der Vertrag gekündigt wird.
Aber auch für die Aktionäre sieht es nicht gut aus. Seit der letzten Hauptversammlung vor einem Jahr ist der Aktienkurs um 55 Prozent gesunken. Und auch im ersten Quartal 2009 rechnet Daimler mit tiefroten Verlustzahlen. Vergessen scheint der kurzfristige, silberne Hoffnungsschweif am Horizont nachdem der Staatsfond aus Abu Dhabi bei Daimler eingestiegen ist.
Um langfristig erfolgreich zu bleiben wird es keine andere Möglichkeit geben als sich um 180 Grad zu drehen und endlich umweltfreundliche und treibstoffsparende Autos zu entwickeln, die sich jeder leisten kann. Die Abwrackprämie jedenfalls ist an Daimler fast komplett vorüber gegangen.
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